Die Gemeinde “Kirche43” hat ihre Ursprünge im Jahr 1992, als die Missionsgesellschaft OM (Operation Mobilisation) in Kooperation mit der Lukas Gemeinde (Berlin-Schöneberg) ein Team in Berlin Marzahn startete, welches Beziehungen vor allem zu jungen Menschen im Stadtteil aufbaute. Deren Arbeit war zwar erfolgreich, jedoch waren viele der Mitarbeiter nur für jeweils 1-2 Jahre vor Ort – jeder Teamwechsel bedeutete einen Rückschlag für die aufgebauten Beziehungen.
Unter der Leitung von Heiko Burklin begann 2000 ein neues Team (zu seiner Höchstzeit 11 Missionare – hauptsächlich US-Amerikaner) seine Arbeit. Sie gründeten einen Gospelchor und waren sehr aktiv in Schulen und Sportclubs. Der Schwerpunkt der Arbeit lag noch immer bei den Jugendlichen. Daraus entstand in den folgenden 5 Jahren die “Jugendkirche Marzahn”. Die Arbeit lief zunächst sehr verheißungsvoll, ab dem Jahr 2006 verließen jedoch nach und nach viele Mitarbeiter das Team. Auch der Wegzug von Jugendlichen ließ das Gründungsprojekt weiter schrumpfen.
Die Wende begann, als in den folgenden Jahren 3 deutsche Mitarbeiterfamilien zusammen mit dem Stamm der einstigen Jugendkirche die Arbeit aufnahm. Während 2 der Familien später in andere Gemeinden weiter zogen, entschied sich Familie Klotzsche, Marzahn als ihre neue Heimat zu betrachten.
Im Juni 2008 wurde dann die “Jugendkirche Marzahn” in “Kirche43” umbenannt und der Trägerverein “Junge Kirche Marzahn e.V.” gegründet. Ein Jahr später zog die Gemeinde in ein Einkaufszentrum um, begann, eigene Mitglieder aufzunehmen, und wurde am 4. Juli 2010 im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell vom Gründungsprojekt zur Tochtergemeinde der Lukas-Gemeinde.
Im Oktober 2010 hat die Gemeinde 18 Gemeindemitglieder, 4 evangelistische Hauskreise, einen evangelistischen Spieleabend und wöchentliche Gottesdienste. Ihre Mitarbeiter sind in mehreren christlich-sozialen Einrichtungen tätig. Die Gemeindearbeit hat sich inzwischen auf alle Altersgruppen ausgebreitet.
Update September 2011:
Die Gemeinde hat inzwischen 33 Mitglieder. Die Gottesdienste besuchen durchschnittlich 48 Menschen, inkl. 15 Kinder. Das bisherige Büro wurde in einen Eltern-Kind-Raum umgewandelt, durch zwei Fenster können die Eltern den Gotetsdienst verfolgen.
Es gibt einen neuen Teenagerhauskreis, eine zweite Kindergottesdienstgruppe, eine Musikmäusegruppe (für Mütter mit kleinen Kindern zur musikalischen Früherziehung) sowie einen Frühstückstreff (für Leute, die ungern den Tag alleine beginnen wollen). Weiterhin trifft sich regelmäßig der Männerstammtisch. Besondere Highlights des Jahres waren ein Sommerfest und eine Gemeindefreizeit.